Einsiedelei

Die ca. 45 Gehminuten vom Markt entfernt am Niederkaiser liegende Kapelle wird erstmals 1696 erwähnt. Sie trägt den Namen MARIA BLUT.

Das Gnadenbild stellt eine Kopie der Madonna von Ré (Piemont) dar, eingerahmt von einem neobarocken Säulenaltärchen.

Der Chorraum wurde 1932 von Raphael Thaler künstlerisch gestaltet (Deckenmedaillon mit Herz- Jesu Darstellung).

Das bemalte Antependium des Altares zeigt die drei hll. Einsiedler

  • Paulus von Theben
  • Antonius Eremita
  • Hieronymus

1995 wurde die Einsiedelei unter der Patronanz der Feller Schützenkompanie generalsaniert. Im Zuge dessen schuf der Kirchdorfer Horst Pali die aus Zirbenholz geschnitzten Kreuzwegstationen entlang des Fußweges vom Bauernhof Burgwies hinauf zur Einsiedelei.

Meist betreuten anscheinend bereits im 18. Jahrhundert Einsiedler die Kapelle. Im 19. Jahrhundert wechselte sie mehrmals die Besitzer, schließlich erwarb sie 1867 Dekan Wilhelm von Tarnoczy für das Gotteshaus in St. Johann in Tirol, zu deren Eigentum sie immer noch zählt.

Die Einsiedelei als solche besteht aus einer Kapelle und einem zweigeschossigem Gebäude (Wirtschafts- und Gemeinschaftsräume).